
English translations will be coming soon
| Notes From
The Underground |
| Mastermind Ronny Moorings hat im
Interview
selbst sehr treffend analysiert, was das neunte Clan of
Xymox- Album ausmacht: Die Homogenität von "Creatures" setzt
"Notes From The Undergrund" eine größere Stilvielvalt
entgegen. Das Spektrum reicht dabei von schnellen Gothic-Tracks mit
"Jasmine and Rose"-Anleihen( I Want You Now und Number One)
über schleppende Songs im "Creatures"-Gewand (Anguish und
Liberty), bis hin zu elektronischen Stücken (Innocent und The Bitter
Sweet), die jedoch in keiner Weise mit dem synthetischen Wave-Pop von
Hidden Faces vergleichbar sind.Insegesamt fällt auf, dass Ronny den auf
dem Vorgänger eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgt und die
melodische Eingängigkeit früherer Tage ( incklusive derer bei 4AD)
oftmals nur noch bis zu einem gewissen Grad zulässt.. Abgesehen von den
Balladen "Internal Darkness und "Into her Web" sowie den
beiden Nummern im eher klassischen Clan of Xymox-Stil (At Your Mercy und
Something Wrong), erscheint die klangliche Gestaltung hier nämlich
häufig sogar noch düsterer, Kräftiger und rauer als auf "Creatures".
Die zukunftsorientierte Gesinnung dokumentiert nicht zuletzt natürlich
auch der abschließende Titel " The Same Dream", der mit seinem
Future Pop- Einfluss den derzeitigen Clubhit-Standards kurioserweise am
Stärksten Tribut zollt. Seinen Namen trägt dieses Album auf jeden Fall
zu Recht, denn nach 18 Jahren bewegter Bandgeschichte sind Clan of Xymox
mittlerweile genau dort angekommen, wo sie offensichtlich auch
wieder hin wollten- im Underground der Gegenwart. (8,5)
(c) Orkus 2001/ Dennis Wollnik |
| Subsequent
Pleasures |
| Als Ronny Moorings anno 1984 die erste
Clan of Xymox- EP in Eigenregie produzierte, hätte er sich den bis heute
andauernden Kult um die fünf seinerzeit aufgenommenen Songs wohl kaum
träumen lassen. Erst zehn Jahre später, nachdem das nur in geringer
Stückzahl vertriebene Original längst zum gesuchten Sammlerobjekt
avanciert war, erschien "Subsequent Pleasures" erstmals auf CD.
Inzwischen stellt selbst dieses Re- Release eine Rarität dar, und wer
damals zu spät gekommen ist, erhält nun noch einmal die Chance , in den
Besitz des Klassikers zu gelangen. Wie schon bei ersten
Neuveröffentlichung finden sich anbei auch diesmal wieder sechs Demo-
Versionen von Songs, die später auf dem ersten offiziellen Album bei 4AD
landeten. Obwohl alle Stücke nun ein weiteres Mal digital remastered (
und darüber hinaus in ein komplett überarbeitetes Artwork gesteckt)
wurden, darf man nicht vergessen, dass es sich hier um mit spärlicher
Technik realisierte Frühwerke handelt., die sich mit heutigen
Produktionsstandards natürlich nicht messen können. Meilensteine wie
"Going Round", "Muscoviet Mosquito", "A
Day", "Stranger", "Stumble and Fall", "Equal
Ways" und "7th Time" belegen allerdings schon zu diesem
Zeitpunkt erstklassige Songwriter- Qualitäten, und letztendlich sich es
gerade der rohe Charme und der stets präsente New Wave- Geist der frühen
Achtziger Jahre , was diese Scheibe für Fans und Nostalgiker ( und alle
die es werden wollen) so kostbar macht.
(c) Orkus 2001/ Dennis Wollnik Na, welche Bootleg- Version des Wave-
Klassikers von 1984 mit den Mega- Tracks "Going Round" und
"Call It Weird" habt ihr? Ich habe die mit dem Giger- Bild auf
dem Cover, der von der Verwendung seines Bildes sicher auch nichts weiß.
Aber was soll man machen, wenn eines der besten Alben überhaupt
überhaupt nicht mehr zu haben ist und die Tape- Version |